Irre von Manfred Lütz

 

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten

Gütersloher Verlagshaus

ISBN-10:3579068792

ISBN-13:978-3579068794

 

Dieses Buch liest nur, wer nicht zu normal ist.  

(Entdeckt als Empfehlung der Bücherei Meckelfeld) 

 

Der ganz normale Wahnsinn – in Kurzform

 

-Ein kabarettistisches Meisterstück: launig-satirisch und informativ-verständlich

-Aufklärung über wahnsinnig Normale und ganz normale Wahnsinnige

-Den Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele auf der Spur

-Für einen veränderten Umgang mit unseren Mitmenschen

-Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen

 

Bestsellerautor Manfred Lütz führt uns in die außergewöhnliche Welt der rührenden Demenzkranken, hochsensiblen Schizophrenen, erschütternd Depressiven, mitreißend Manischen und dünnhäutigen Süchtigen. Er holt die psychisch Kranken gleichsam aus dem professionellen Ghetto.

Seine These: »Um die Normalen zu verstehen, muss man erst die Verrückten studiert haben.« Sein Ziel: Auf 208 Seiten die ganze Psychiatrie und Psychotherapie allgemeinverständlich, humorvoll und auf dem heutigen Stand der Wissenschaft darzustellen. Unmöglich? Nicht, wenn der Autor Manfred Lütz heißt. Seine »Gebrauchsanweisung für außergewöhnliche Menschen und die, die es werden wollen« ist ein Muss für alle, die sich für die Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele interessieren.

 

Quelle:http://www.randomhouse.de/Buch/Irre-Wir-behandeln-die-Falschen/Manfred-Luetz/e320835.rhd

 

Manfred Lütz: Irre

 

Von Claudine Borries | 9.Dezember 2009

 

Geistige Krankheit und Gesundheit: Unterscheidungsmerkmale!

 

Sichmit der gesunden Reaktion Kranker auf ihre Umgebung und der Krankheit derGesunden zu befassen, ist schon den englischen Antipsychiatern Ronald D. Laingund David Cooper vor mehr als sechzig Jahren gelungen. Hatten sie doch früherkannt, dass der Wahnsinn eine gesunde Reaktion auf den ganz normalen Alltagsein kann; der schizoide oder paranoide Patient reagiert vollkommen adäquat auf eine Umgebung, die in ihrem Verhalten die vermeintlich kranken Reaktionenhervorrufen.

 

Manfred Lütz, der bekannte Psychiater und Theologe, hat den verdienstvollen Versuchgewagt, diese frühe Erkenntnis über den ganz alltäglichen Wahnsinn inhumorvoller Weise an den Mann/ die Frau zu bringen, wobei sein Ansatz überwiegendauf der organisch bedingten Krankheit liegt.

 

Seine Eingangskapitel sind launig und spritzig und beschreiben unseren gewöhnlichen Alltag, in dem nicht jeder, der sich im Verhalten außerhalb der Norm bewegt, schon einer „Diagnose“ oder gar „Behandlung“ bedarf. Für den Laien verständlichund witzig zugleich sind seine Einführungskapitel, wozu auch die heiteren Betrachtungen des Arztes und Komikers Eckart von Hirschhausen im Vorwort beitragen.

 

EinZustand wird nach Lütz erst dann zur behandlungsbedürftigen Krankheit, wenn derAnteil eines so genannter „Leidensdrucks“ als belastendes Kriterium bei der Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung hinzu kommt. Der Autor berichtet inüberschaubarer Form über vielfältige Behandlungsmethoden in der Psychiatrie.Von den Gesprächsmethoden, Verhaltenstherapien und Hypnoseverfahren über dieMedikamentenbehandlung bis zum Elektroschock reichen seine Hinweise.Eingeflochten sind Beispiele aus seiner Praxis, so dass er einen gründlichen Eindruck vermittelt, wie mit psychischen Störungen umzugehen sei.

 

Da der Laie häufig zu vorschnellen „ Diagnosen“ neigt, wird in einem anschließenden Kapitel auch darüber berichtet.

 

Über Schizophrenie, Depression und Demenz, über Alkohol -und Medikamentenabhängigkeit berichtet er so geläufig wie über Obdachlose und ihre oftmals erschütternden Geschichten.

 

In einem kurzen Kapitel finden noch die sozial verursachten psychischen Schäden Erwähnung und die Behandlungsmöglichkeiten dafür. Insgesamt ist der Ansatz von Manfred Lütz jedoch organmedizinisch. Den Theorien einer Gruppe vonWissenschaftlern um den Anthropologen Gregory Bateson, der den Begriff des „double bind“ erfunden hat und in seine Theorien über das menschliche Verhalteneinführte, misst Lütz bei seinen Ausführungen keinerlei Bedeutung bei. Er legt Wert auf eine humanitäre Einstellung zu allen Abartigkeiten in der Gesellschaftund vermittelt ein liebevolles und durchaus dem Humor zuneigendes Menschenbild.Der Theologe mit Fähigkeiten zur Wahrnehmung der Komik im Verhalten des Menschen führt hier das Wort. Seine Begründungen für zahlreiche psychische Krankheiten betonen immer wieder die organisch bedingten Ursachen. Damit schafft er Erleichterung für alle jene, die sich „ schuldig“ fühlen, sei es fürdie eigene Sucht oder für die psychischen Krankheiten ihrer Nächsten.

 

Für den Laien gut verständlich hat Manfred Lütz ein hilfreiches Buch geschrieben, das auf knapp 208 Seiten einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema „ psychische Krankheit“ leistet.

 

Manfred Lütz

Irre

GebundeneAusgabe: 208 Seiten

GütersloherVerlagshaus

ISBN-10:3579068792

ISBN-13:978-3579068794

 

Quelle:http://www.leselupe.de/blog/2009/12/09/manfred-luetz-irre/

 

 

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Xperience Tango beim Hoffest Zinnschmelze am 18.8.

 

 

 

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