Buchtipp

 

Der Hodscha und die Piepenkötter

von Birand Bingül 

 

Die muslimische Gemeinde einer mittelgroßen deutschen Stadt bekommt ein neues geistliches Oberhaupt, den aus der Türkei strafversetzten Nuri Hodscha, der sich mit der Forderung, eine neue Moschee zu bauen auch gleich angemessen einführt. Entsprechend begeistert ist die amtierende CDU-OB Ursel Piepenkötter, die sich in wenigen Wochen der Wahl stellen muss und alles daran setzt, ihr Amt zu behalten.

So entspinnt sich ein Duell infamer Intrigen, bei dem die mit allen Wassern gewaschenen Widersacher vor kaum etwas zurückschrecken und es dabei nicht nur miteinander zu tun haben, sondern auch mit den jeweiligen Hardlinern in den eigenen Reihen, die es im Zaum zu halten gilt. Bald müssen sie widerwillig feststellen, dass trotz der unterschiedlichen Kulturen durchaus Gemeinsamkeiten bestehen und man manchmal gezwungen ist, im selben Boot zu sitzen. Und dann gibt es ja auch noch die Teenie-Sprößlinge der beiden, die die Dickschädel der Altvorderen anscheinend geerbt haben…

Der Deutschtürke Birand Bingül hat mit seinem zweiten Roman ein unterhaltsames und respektables Werk abgeliefert. Sein humorvoller, aber nie platter Umgang mit den heiklen Themen Islam und Integration weiß auch dadurch zu überzeugen, weil er mit erfreulich wenigen Klischees auskommt. Ein Geistlicher, dem Bruce Springsteen ebenso wichtig ist wie Allah und eine Oberbürgermeisterin, die Treffen mit Parteifreundinnen nur mit erheblichen an Mengen Rotwein erträgt, machen einfach Spaß, besonders gemessen an den Aufgeregtheiten in der realen Welt bei Religion und Politik.

Natürlich liegt ein Vergleich zu Don Camillo und Peppone nahe und ist wohl auch nicht gänzlich unbeabsichtigt (Hodschas Dialoge mit Allah sind nur ein Beispiel), das Buch liest sich durchgehend sehr flott und spannend. So fällt es auch nicht schwer, über kleinere Unzulänglichkeiten wie die bisweilen limitierte Sprachwahl oder die doch arg vorhersehbare Love-Story hinwegzusehen; ich jedenfalls würde mich über baldige neue Abenteuer der unterhaltsamen Protagonisten freuen!

 

Quelle:http://literaturzeitschrift.blog.de/2011/05/13/birand-binguel-hodscha-piepenkoetter-11145603/

 

 

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Ein Leben ohne Tanz

ist denkbar, jedoch sinnlos

 

Salsa Elbe 2. August 2018

 

 

 

 

Salsa-Elbe-Treff Nr. 17 in 2018

 

 

 

 

Sommertango in der HafenCity am 5.8.2018

 

 

 

2018-05-09 Elbe-Treff

 

 

 

Crazy Cats 25.5.2019 Stadtteilfest St. Georg

 

 

 

 

 

2018-09-02 Tanz in der HafenCity -Tango Chocolate

 

 

 

Salsa Flashmob vor der Elbphilharmonie 30.3.19

 

 

 

Der Ball 1000 x Tanz in Takt 29.3.2019

 

 

 

 

  

 

Ernesto passt auf die Tanzfläche im Garten auf. Dem Kater der Nachbarin gestattet er den Transfer

Kubanische Nacht im Club Chocolate 8.2.2019



 

 

 

Herbst in Planten un Blomen

 

Latino Sommer HafenCity 12.8.2018

  

      

 

  

 

 

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